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Über eine Aktion der besonderen Art bin ich im Zuge meiner Recherchen zum Thema ‚Müll im Meer‘ gestolpert. Mittlerweile wird die Anzahl der Plastik-Teile in den Meeren auf über 5 Trillionen geschätzt, wovon fast 270.000 Tonnen auf der Oberfläche treiben – höchste Zeit, daran wirkungsvoll etwas zu ändern.

Das haben sich neben vielen Vereinen und Aktivisten auch die  Umweltorganisation ‚Plastic Oceans Foundation‘ sowie das Medienunternehmen ‚LADbible‘ gedacht und etwas ausgeknobelt, das weltweit für möglichst steigende Aufmerksamkeit sorgen soll.
Vor  Hawaii im Nord-Pazifik treibt ein Müllteppich von der Größe Frankreichs; dieser Müllteppich soll nun zum eigenen Staat erklärt werden! Dieses Gesuch wurde – begleitet von einer Petition mit inzwischen 150.000 Unterschriften, die um Staatsbürgerschaft bitten – bereits bei den Vereinten Nationen eingereicht. Al Gore ist der erste freiwillige Bürger und auch einen Namen gibt es  schon, ‚Trash Isles‘ heißt das schwimmende Reich aus Müll. Ob der Antrag Erfolgsaussichten hat, ist unklar; das erklärte oberste Ziel der Kampagne ist jedoch, die drängenden Umstände bekannt zu machen.

Momentan landen jährlich mehr als 80 Millionen Tonnen Plastik im Meer, und wir produzieren immer weiter. Anregen soll die Aktion, endlich an guten Lösungen zu arbeiten – die Entwicklung abbaubarer Kunststoffe könnte zum Beispiel sinnvolle Fortschritte gebrauchen und auch an der Einstellung der Verbraucher zu Produkten aus billigem Plastik muss sich noch Einiges ändern.