Transzendenz der Gefühle / Emotionen in der Meditation

Mit den Gefühlen in der Meditation umgehen

Ähnlich wie die Gedanken in der Meditation für viele Einsteiger und auch Erfahrene große Hürden darstellen können, stehen die Gefühle der Einlassung in die innere Tiefe oft im Weg. Dabei sind die Gefühle, wie die Gedanken auch, unsere eigenen Geschöpfe.

Wir haben zwar im Zuge unserer Erziehung und Sozialisation erlernt, welche Gefühle gut sind und welche schlecht (es wurde uns die Be-Deutung der Gefühle gesagt), aber nur wenige haben es gelernt, die Bedeutung von Gefühlen zu hinterfragen. Geschweige denn, sie selbst festzulegen. Auf dem Weg in die wundervolle, weite Tiefe  der Meditation könnte es auch Ihnen geschehen, dass Sie die Freiheit erkennen, viel autonomer mit der Bedeutung von Gefühlen umzugehen, als Sie es vielleicht bisher getan haben.

Die Kraft der Gefühle in der Transzendenz-Meditation nutzen

Es gibt viele konstruktive Wege, mit scheinbar störenden Gefühlen während der Meditation umzugehen. Die Tatsache, dass es manchmal einfach ein ungünstiger Zeitpunkt zum Meditieren ist, wenn ein Übermaß von Gefühlen vorliegt, sei außer Acht gelassen. Nutzen können Sie zum Beispiel die immer wieder entzückenden Möglichkeiten, die eine Umdeutung bietet. Scheint die Bedeutung einer Traurigkeit zunächst zu sein „Ach, ich kann nicht meditieren, weil ich so traurig bin“, können Sie das auch umformen. So kann ein „Die Traurigkeit ist nicht das, was Meditation ist. Ich finde die Meditation in der Stille, die hinter der Traurigkeit liegt“ entstehen. Oder Sie können die Kraft des Gefühls einsetzen. Sie „beladen“ sich immer mehr mit Traurigkeit, machen sie immens groß, bis da nur noch und ausschließlich ein tonnenschweres Gewicht von Traurigkeit auf Ihnen liegt. Dann drehen Sie sich innerlich zur Seite und die Traurigkeit rutscht von Ihnen ab. Sie sind nun unendlich leicht und die Traurigkeit liegt gleichsam neben Ihnen und Sie können sie betrachten. DAS ist einer der Wege in die transzendierende Meditation.

Oft lassen sich Gefühle als innere Kräfte beschreiben, die mit einer Bedeutung aufgeladen und verbunden sind.
Was, wenn Sie die Bedeutung neutralisieren oder ignorieren und schließlich nur noch Kraft übrig ist?

Welchem Bild oder welcher inneren Aktivität Sie dabei folgen, ist völlig Ihnen überlassen. Es gibt mindestens so viele Möglichkeiten dazu, wie es Individuen gibt. Lassen Sie sich gerne von unserer Anleitung in die Transzendenz verführen, großartige Erfolge zu erzielen.

Anleitung für die meditative Transzendierung der Gefühle und Emotionen:

  • Gehen Sie in eine geeignete Meditationshaltung, ich empfehle das aufrechte, nicht-angelehnte Sitzen auf einem Stuhl.
  • Schließen Sie Ihre Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den inneren Fluss ihrer Gefühle.
  • Suchen Sie ein Gefühl in sich, betrachten Sie es.
  • Sagen Sie Ja dazu: Gehen Sie so wahrhaftig und einlassend wie möglich in das Gefühl hinein, ohne es zu bewerten.
  • Spüren Sie nach, woraus es besteht; spüren Sie seine Substanz.
  • Erforschen Sie innerlich, ob es Ihr eigenes Gefühl ist, oder ob sie es von außen bekommen haben.
  • Lassen Sie die innere Ebene, auf der das Gefühl stattfindet sich ausdehnen, sich weiten, ohne jede Grenze.
  • Erleben Sie die entstehende Weite.

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