Die Pflege und Aufbewahrung von Heilsteinen

Die Pflege von Heilsteinen dient dazu, sie uns möglichst lange zu erhalten, ohne dass ihre Wirksamkeit beeinträchtigt wird. Sie umfasst die mechanische und energetische Reinigung, das Entladen und das Aufladen von Heilsteinen. Ebenso gehört die Aufbewahrung von Heilsteinen und deren Zubereitungen dazu, um diese optimal nutzen zu können.

Grundsätzliches zur Reinigung von Heilsteinen

Bei der Reinigung von Heilsteinen unterscheiden wir grundsätzlich zwei verschiedene Arten, die mechanische (oder auch physische genannt) und die energetische Reinigung. Es sollten beide Arten der Reinigung in unterschiedlichen Zeitabständen durchgeführt werden. Die mechanische Reinigung ist kein Ersatz für die energetische Reinigung und umgekehrt.

Mechanische Reinigung

Die mechanische Reinigung ist notwendig, um die Heilsteine von äußeren Ablagerungen, wie Staub und Schmutz zu befreien. In vielen Fällen genügt das Abstauben der Heilsteine mit einem Tuch oder Pinsel. Bei Steinen mit einer glatten Oberfläche ist das am einfachsten. Es ist auch möglich, die Steine mit Wasser zu säubern. Dies ist bei rauen Steinen mit vielen Ecken und Kanten oft leichter zu handhaben. Verwenden Sie dazu klares, fließendes und mineralstoffarmes Wasser. Günstig ist es, den Stein danach mit einem sauberen Baumwolltuch abzutrocknen. Die Steine, an denen der Schmutz sehr anhaftet, sollten abgebürstet und unter fließendem Wasser gereinigt werden.

Eine gründlichere mechanische Reinigung ist vor allem dann nötig, bevor die Steine zu Heilstein-Zubereitungen genutzt werden. Besonders bei neu gekauften Steinen empfiehlt sich das Abbürsten und anschließende Abspülen unter fließendem Wasser. Um mikrobiellen Verunreinigungen entgegen zu wirken, ist es gut, die Steine nach der Säuberung mit hochprozentigem Alkohol zu desinfizieren und dann noch mal kurz mit Wasser abzuspülen.

Energetische Reinigung

Die energetische Reinigung bezieht sich auf die Entfernung der von den Steinen aufgenommenen Fremdinformationen. Heilsteine können Informationen aus ihrem Umfeld aufnehmen und speichern, wie z.B. emotionale Zustände von Menschen, die mit dem Stein in Kontakt kommen. Ist ein gewisses Maß an Fremdinformationen im Stein gespeichert, kann dieser seine Wirksamkeit nicht mehr oder nicht mehr voll entfalten.

Eine sanfte Methode zur vollständigen Löschung von Fremdinformationen im Stein ist das Auflegen des Heilsteins auf eine Amethyst-Druse. Amethyst hat eine starke klärende und reinigende Ausstrahlung und entfernt damit die unerwünschten Informationen des Steins. Normalerweise ist ein Tag des Auflegens für die Reinigung ausreichend; längeres Auflegen schadet nichts.

Eine weitere effektive Methode ist die Reinigung mit Salz. Dabei ist es aber nicht empfehlenswert, den Heilstein direkt mit dem Salz in Berührung kommen zu lassen, weil dies oft chemische Reaktionen zur Folge hat, die die Steine angreifen und zerstören können. Deshalb nimmt man üblicherweise zwei Glasgefäße. Das größere Gefäß wird mit Salz gefüllt, in das kleinere wird der Heilstein gelegt. Das Heilsteingefäß wird in das Salzgefäß gebettet. Als Reinigungszeit werden vier bis sechs Stunden empfohlen, wenn der Stein mehrere Wochen benutzt wurde. Um die Reinigungszeit zu verkürzen, kann das Heilsteingefäß mit klaren, mineralstoffarmen Wasser gefüllt werden. Allerdings sollte bei der Salzreinigung beachtet werden, dass ein zu langes Reinigen die Wirksamkeit des Steins herabsetzen kann.

Wir haben auch die Möglichkeit, Heilsteine meditativ zu reinigen und aufzuladen mit der Kraft unseres Geistes. So wirkt die Energie unserer Vorstellung auf die zu behandelnden Heilsteine.

In der Vergangenheit wurden andere Reinigungsverfahren praktiziert, die heute nicht mehr empfohlen werden, weil sie mehr Nachteile als Vorteile bringen. Dazu zählen das Einlegen ins Feuer, das Eingraben in der Erde oder das Behandeln im Salzwasserbad. Diese Methoden können die Steine angreifen, ihre Wirksamkeit beeinträchtigen oder sogar den Stein zerstören.

Besonders die heilstein-erfahrenen Menschen spüren, wenn ein Stein energetisch gereinigt werden muss. Trotzdem empfiehlt sich eine kurze Reinigung nach jeder direkten Heilbehandlung.

Entladen von Heilsteinen

Heilsteine müssen entladen werden, wenn sie statisch aufgeladen sind. Dies macht sich in Form von Wärme, Anziehungs- oder Abstoßungsreaktionen zu anderen Dingen bemerkbar. Häufig tritt diese statische Aufladung bei direktem Körperkontakt auf. Zum Entladen hält man den Stein ca. einen Minute unter fließendes Wasser und die Ladung ist abgespült.

Aufladen von Heilsteinen

Um die Wirkung der Heilsteine zu intensivieren, kann man sie aufladen und das am besten nach der Reinigung. Dieses Aufladen hat nichts mit der o.g. statischen Aufladung an der Steinoberfläche nach Körperkontakt zu tun, sondern geht mit der Erhöhung der Heilkraft des gesamten Steins einher. Dazu sucht man sich einen sonnigen Platz für die Steine bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang, da die Sonnenstrahlen zu dieser Zeit aufladende Eigenschaften haben sollen. Den gleichen Effekt kann man erzielen, indem die Heilsteine durch die Energie unseres Geistes aufgeladen werden, oder wenn man die Steine unmittelbar vor einer direkten Behandlung (z.B. durch die Hände) erwärmt.
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Aufbewahrung von Heilsteinen

Selbst ausgesuchte Steine, die einem gefallen, dürfen einen Platz erhalten, an dem sie gut zur Geltung kommen und man sie öfters sehen kann. Bei der Standortwahl ist zu beachten, dass es viele lichtempfindliche Steine gibt. Deshalb sollten solche vor unmittelbarer Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahrt werden.

Für Heilstein-Zubereitungen gibt es hier noch einige besondere Aufbewahrungshinweise. Beim Herstellen der Essenzen durch Einlegen oder Kochen der Steine müssen diese nach einer gewissen Zeit von den Steinen getrennt werden. Das geht am besten durch Abgießen mit einem Teesieb oder mit Filterpapier, um zu verhindern, dass Steinsplitter in die fertige Essenz gelangen. Die Essenzen sollten in einem verschlossenen Gefäß, kühl, lichtgeschützt und fern von Strahlenquellen (Steckdosen, Bildschirme, elektrische Leitungen) aufbewahrt werden. Es ist gut, einen Aufbewahrungsort zu wählen, an dem man sich selbst sehr wohl fühlt. Aus praktischen Gründen sollte es auch ein Platz sein, wo man die Essenz schnell zur Verfügung hat, wenn man sie braucht. Will man die Heilstein-Zubereitungen mehrere Monate verwenden, dann ist eine Konservierung mit hochprozentigem Alkohol notwendig.

Heilstein-Meditation (Laufzeit 4:01 min)

ein Ausschnitt:

erhältlich als: MP3

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