[Erik Eckstein]

Erik Eckstein - Gedanken und Selbstbetrachtung

Selbstliebe

Ich glaube es ist ein großer Vorteil für mich und meine Arbeit, dass ich nicht perfekt bin. Besser gesagt, dass ich das weiß. Trotz meiner Schwächen und Unzulänglichkeiten bin ich nämlich sehr liebenswert. Oder gerade, weil ich welche habe. Diese Erkenntnis hilft mir, gelassen in die Zukunft zu schauen. Zugegeben, es war ein Stück Weg, bis ich das wusste, aber in meinem Beruf steht mir eine solche Erkenntnis auch ganz gut zu Gesicht.

Ich bin zwar ein Meister, aber nur der Meister meines eigenen Lebens. Für andere kann ich lediglich Begleiter, Ratgeber, Helfer oder Impulsgeber sein.

Der Grundcharakter meiner Arbeit ist liebevoll und der Schlüssel dazu ist die Selbstliebe. Die Qualität meiner Arbeit würde leiden, wenn ich an meinen Klienten Eigenschaften entdecke, die ich an mir selbst ablehne. Dann würde ich aus Eigeninteresse meine Mitmenschen verändern, statt ihnen liebevoll die Hand zu reichen auf dem Weg, den SIE gehen wollen.

Möglicherweise würden dann meine Klienten und Schüler werden wollen wie ich, statt zu werden wie sie werden sollten, um schließlich SIE SELBST zu sein. Das wäre schade, kommt aber trotzdem in der spirituellen Szene immer wieder vor.

Ohne Selbstliebe gelangen wir nicht zu einem erfüllten und sinnvollen Leben. Ohne sie verbringen wir unsere Leben wahrscheinlich damit, uns Liebe von außen zu sichern. So lange wir uns aber nicht selbst lieben, glauben wir auch niemand anderem, dass wir liebenswert sind. Da beißt sich die Katze in den Schwanz und das tut sicher weh.

Klarheit

Ich bin in meiner Arbeit konsequent darauf ausgerichtet, mein Gegenüber zu betrachten. Mit den Jahren und mit der Übung wird es immer leichter zu erkennen, was zur Schale und was zum Kern gehören könnte. So kann ich vorsichtig hinterfragen, was echt ist und was nicht. Oft beginnt mit den Antworten auf diese Fragen ein kraftvoller Weg zur Selbsterkenntnis.

Meine Neigung zur Intuition und ein guter Draht zu meinem Gegenüber liefern mir im richtigen Moment die passende Information oder Erkenntnis, um sie anzubieten. So muss ich nicht "denken", sondern kann loslassen und Beratungsgespräche einfach geschehen lassen. Das ist zwar trotzdem anstrengend, aber ich erspare mir, "so viel wie möglich" zu reden, weil dadurch Kraft verloren geht, mit der so mancher heilsame Moment zerredet wird.

Kreativität und Vielfältigkeit

Tausend Wege führen nach Rom. Und weitaus mehr Wege führen zu Erkenntnis, Klarheit und Heilung. Gerade in der Bewusstseinsarbeit ist es wichtig, Informationen so zu formulieren, dass der Empfänger sie entgegennehmen, verarbeiten und für sich nutzen kann. Es gehört zu meinen Talenten, Sachverhalte auf unterschiedlichste Weise darstellen zu können, damit sie verstanden werden können.

Das bezieht sich auch auf die Techniken im Bereich der Energiearbeit. Das Leben selbst kann mich so zu den verschiedenen Techniken führen, die ich mir angeeignet habe. Natürlich sind viele Methoden und Werkzeuge in meiner Branche universell einsetzbar, aber es ist doch ziemlich anstrengend, ein Feld mit verschieden großen Schraubenziehern umzugraben oder einen Computer mit einer Auswahl von verschiedenen Hammern herzustellen.

Freiheit

Selbstwärts zu gelangen bedeutet, frei zu werden von Einschränkungen, die mich am Ich-Sein hindern. Deshalb bin ich aufmerksam, was Dogmen angeht, starre Verhaltens- oder Glaubensmuster. Schließlich wollen wir die Fesseln lösen, die uns auf einen Weg zwingen, den andere für uns sehen. Oder wollen Sie die Glaubensmuster Ihrer Eltern gegen spirituelle oder religiöse Dogmen eintauschen? Ich verabreiche Ihnen keine Dogmen, sondern biete Hilfestellung bei Ihrer eigenen Befreiung.

Zu den sanftesten Wegen dorthin gehört die geführte Meditation, zum Beispiel in Kombination mit Energiearbeit, ausgerichteter und direkter befreiend ist natürlich eine Lebensberatung. Allerdings lässt sich beides auch vortrefflich kombinieren.

Es gibt ein Leben vor der Erleuchtung

Spirituelles Erwachen bedeutet für mich nicht das Gleiche wie Erleuchtung. Natürlich ist Erleuchtung ein sehr feines Ziel, dass auch ich mir für mein Leben gesetzt habe. Allerdings finde ich es wichtig, dass das Leben auch vor Erreichen dieses Ziels möglichst erfüllt und interessant bleibt. Die katholische Kirche machte vor Jahrhunderten ihren Gläubigen weis, dass die Lebensumstände in diesem Leben egal sind, und dass, wer sich plagt und verzichtet, danach umso glorioser in's Paradies einzieht. Ich glaube auf meine Weise auch an das Paradies, finde aber das Leben hier trotzdem ganz interessant und erlebenswert. Deshalb geht es bei meiner Arbeit vor allem darum, auf spirituell erwachende Weise am Leben teilzunehmen. Wenn Sie ihr Menschsein - mit allen seinen Schattenseiten! - verleugnen, um zur Erleuchtung zu gelangen, kann ich Ihnen nicht viel Hoffnung machen, dass Sie ihr Ziel erreichen. Allerdings kann ich Ihnen helfen zu akzeptieren wer Sie JETZT sind, damit Sie der Mensch werden können, der Sie sein möchten. Wer sich und sein Leben ablehnt, kann bestenfalls im Tod Erleuchtung erahnen. Wer das Leben annimmt und sich ihm stellt, kann zu jeder Zeit Licht sehen.

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